News von heute: Nach Anschlag in Kabul: Zahl getöteter US-Soldaten steigt auf 13
Die News von Freitag, 27. August, im stern-Ticker.
Die News von heute im stern-Ticker:
6.54 Uhr: Oberstes US-Gericht lässt Zwangsräumungen trotz Corona wieder zu
Der Oberste Gerichtshof der USA hat ein Moratorium blockiert, das säumige Mieter während der Corona-Pandemie vor Zwangsräumungen schützen sollte. Für einen landesweiten Aufschub dieser Art hätte es der Zustimmung des Kongresses bedurft, teilten die Richter mit. Experten zufolge könnten nun Hunderttausenden Mietern in den USA Räumungsklagen drohen.
Das vorläufige Moratorium war Anfang August von der US-Gesundheitsbehörde CDC verfügt worden, nachdem eine bisherige Regelung ausgelaufen war. Vermieter und Immobiliengruppen gingen rechtlich dagegen vor. Der Räumungsschutz für Mieter bis zu einer bestimmten Einkommensgrenze sollte bis Oktober für alle Landesteile gelten, in denen die Corona-Infektionszahlen rasch ansteigen. Die Zunahme der Infektionen wegen der besonders ansteckenden Delta-Variante mache dies nötig, hatte die Gesundheitsbehörde argumentiert.
6 Uhr: Konzertveranstalter wünschen sich Hamburger 2G-Modell bundesweit
Der Präsident des Bundesverbandes der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft, Jens Michow, fordert für seine Branche bundesweit einheitliche Regeln. "Wir hoffen, dass das Hamburger 2G-Modell eine Blaupause für alle anderen Bundesländer ist", sagte Michow der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg. Solange es Kapazitätsbeschränkungen und Abstandsregeln gebe, machten Veranstaltungen wirtschaftlich keinen Sinn. Sein Verband begrüße daher die 2G-Option, die von Samstag an in Hamburg möglich ist. Dann können Veranstalter entscheiden, ob sie nur noch Geimpfte und Genesene einlassen, die dann weitgehend von den Corona-Einschränkungen befreit sind, oder ob sie weiter das 3G-Modell nutzen wollen. Dieses bezieht Getestete und damit Ungeimpfte ein, unterliegt aber den bisherigen Corona-Einschränkungen.
5.04 Uhr: Drei seltene Sumatra-Tiger in Falle verendet – Mutter und zwei Junge
Drei seltene Sumatra-Tiger sind in Indonesien in einer Falle verendet. Die Kadaver der Raubkatzen – eine Tigermutter und ihre zwei Jungen – seien in der nördlichen Provinz Aceh in einer Drahtfalle entdeckt worden, sagte ein Sprecher der örtlichen Naturschutzbehörde. Schätzungen zufolge leben auf Sumatra nur noch etwa 400 der Raubkatzen in freier Wildbahn. Auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion (IUCN) werden die Tiere als vom Aussterben bedroht geführt.
4.42 Uhr: Zwei Segler aus Nordsee gerettet – weiterer Mann vermisst
Nach dem Untergang ihres Bootes sind zwei junge Segler von einem Marinehubschrauber aus der Nordsee gerettet worden. Ein Mann, der mit ihnen unterwegs war, wurde noch vermisst. Die drei Segler im Alter von etwa 20 Jahren waren am Donnerstagabend mit ihrem Boot zwischen den Inseln Baltrum und Langeoog gekentert, wie die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger mitteilte. Laut einer Sprecherin der Rettungsgesellschaft waren die beiden Geretteten unterkühlt.
4.14 Uhr: 11-Jährige in Erftstadt von LKW überfahren und getötet
Bei einem Verkehrsunfall in Erftstadt-Friesheim ist eine 11-Jährige von einem LKW überrollt und getötet worden. Wie die Polizei mitteilte, starb das Mädchen noch am Unfallort. Die Schülerin habe nach Zeugenangaben gegen 16.30 Uhr an einem Fußgängerüberweg die Weilerswister Straße überqueren wollen, als sie von dem Lastwagen erfasst wurde. Der 32-jährige Fahrer des Fahrzeugs erlitt nach Polizeiangaben einen Schock. Die Beamten hätten sein Mobiltelefon als Beweismittel sichergestellt. Notfallseelsorger kümmerten sich noch an der Unfallstelle um die Eltern der 11-Jährigen. Die Straße wurde vorübergehend in beide Richtungen gesperrt. PAID Kommentar Inzidenz 14.55
4.10 Uhr: RKI registriert 12.029 Corona-Neuinfektionen – Inzidenz bei 70,3
Die Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut angestiegen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Freitagmorgen lag sie bei 70,3 – am Vortag hatte der Wert 66,0 betragen, vor einer Woche 48,8. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 12.029 Corona-Neuinfektionen. Vor einer Woche hatte der Wert für Deutschland bei 9280 Ansteckungen gelegen. Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 14 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 13 Todesfälle gewesen.
2.50 Uhr: Ermittlungen gegen Argentiniens Präsidenten wegen Corona-Party
Wegen einer trotz strenger Corona-Ausgangsbeschränkungen ausgerichteten Party hat die Staatsanwaltschaft Ermittlungen gegen den argentinischen Staatschef Alberto Fernández eingeleitet. Zuletzt war ein Foto von der Geburtstagsfeier der Präsidentengattin Fabiola Yañez vom Juni vergangenen Jahres aufgetaucht, auf dem rund ein Dutzend Gäste, Fernández und die First Lady in der Präsidentenresidenz Quinta de Olivos zu sehen sind. Zu dieser Zeit galt in Argentinien eine strenge Ausgangssperre zur Eindämmung des Coronavirus. Feiern in geschlossenen Räumen waren per Dekret untersagt.
Angesichts der politisch aufgeheizten Stimmung vor den Vorwahlen zum Parlament am 12. September bestimmt die Party in der Residenz seit Tagen die Schlagzeilen in Argentinien. Fernández bat um Verzeihung und übernahm die Verantwortung für die Feier.
1.49 Uhr: USA: Mit Verbündeten mehr als 100.000 Menschen aus Kabul evakuiert
Die US-Luftwaffe und ihre Verbündeten haben nach Angaben des Weißen Hauses bereits mehr als 100.000 Menschen aus Kabul ausgeflogen. Allein am Donnerstag seien vom Vormittag bis kurz vor Mitternacht (Ortszeit Kabul) rund 7500 Menschen evakuiert worden, 5100 davon mit Flugzeugen des US-Militärs, erklärte ein Vertreter der US-Regierung. Damit sei die Zahl der seit Mitte August ausgeflogenen Afghanen und westlicher Staatsbürger auf 100.100 gestiegen. PAID Protokolle Afghanistan 16.15
1.12 Uhr: Nach Anschlag in Kabul: Zahl getöteter US-Soldaten steigt auf 13
Nach dem Anschlag in Kabul ist ein weiterer US-Soldat seinen Verletzungen erlegen. Die Zahl der getöteten Soldaten stieg damit auf 13, wie ein Sprecher des US-Militärs sagte. Die Zahl der verletzten Truppenmitglieder sei auf 18 angestiegen. Sie alle würden mit medizinisch ausgerüsteten Transportflugzeugen vom Typ Boeing C-17 aus Kabul ausgeflogen. Nach dem Anschlag an einem Tor des Flughafens der afghanischen Hauptstadt hatte das US-Verteidigungsministerium zunächst von zwölf getöteten und 15 verletzten Soldaten gesprochen.
0.58 Uhr: Schulleiter: Mehr als einhundert entführte Schüler in Nigeria befreit
In Nigeria sind mehr als einhundert im Mai entführte Schülerinnen und Schüler befreit worden. "Die Schüler sind alle freigelassen worden. Wir bringen sie jetzt nach Hause", sagte der Schulleiter der Einrichtung in Tegina im Nordwesten des Landes, Abubakar Alhassan, der Nachrichtenagentur AFP. Demnach seien sechs der Schüler in Gefangenschaft gestorben, 15 weitere hätten im Juni fliehen können. Alhassan nannte keine genauen Zahlen, wie viele Kinder und Jugendliche befreit worden waren. Er gab jedoch an, "keiner der Schüler" sei mehr in Gefangenschaft. Er machte keine Angaben, wie die Gefangenen befreit worden waren oder ob ein Lösegeld bezahlt wurde.
0.21 Uhr: Flaggen in den USA nach tödlichem Anschlag in Kabul auf halbmast
Nach dem tödlichen Terroranschlag in Kabul werden die Flaggen in den USA auf halbmast gesetzt. Damit sollen die Opfer der "sinnlosen Gewaltakte" geehrt werden, wie die Sprecherin von US-Präsident Joe Biden, Jen Psaki, sagte. Die Flaggen-Anordnung werde bis zum Montagabend für das Weiße Haus, alle öffentlichen Gebäude und Militäreinrichtungen in den USA sowie US-Botschaften und konsularische Vertretungen weltweit gelten. Bei dem Anschlag außerhalb des Flughafens der afghanischen Hauptstadt Kabul hatte zwei Selbstmordattentäter und eine Reihe von Kämpfern der Terrormiliz IS am Donnerstag viele Zivilisten und mindestens zwölf US-Soldaten getötet.
0.08 Uhr: Biden verteidigt Abzugspläne nach Anschlag in Kabul erneut
US-Präsident Joe Biden hat nach dem tödlichen Terrorangriff am Flughafen Kabul erneut den US-Truppenabzug aus Afghanistan verteidigt. "Es war an der Zeit, einen 20-jährigen Krieg zu beenden", sagte Biden in Washington. Auf die Frage eines Journalisten, ob er hinter seiner Entscheidung stehe, sagte Biden: "Ja, das tue ich." Weiter sagte Biden: "Ich war nie der Meinung, dass wir amerikanische Leben opfern sollten, um eine demokratische Regierung in Afghanistan zu etablieren." Der US-Präsident hatte bereits Anfang der Woche nach einer Videoschalte mit den Staats- und Regierungschefs der G7-Länder erklärt, dass er an dem Plan festhalte, die amerikanischen Truppen bis zum 31. August aus Kabul abzuziehen.
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