News von heute: RKI meldet 2126 neue Corona-Fälle – Inzidenz steigt über 36
Die News von heute im stern-Ticker.
Die News von heute im stern-Ticker:
8.04 Uhr: Vier Palästinenser bei Zusammenstößen mit israelischen Grenzpolizisten getötet
Bei Zusammenstößen zwischen Palästinensern und israelischen Sicherheitskräften im besetzten Westjordanland sind am Montag mindestens vier Palästinenser getötet worden. Die palästinensische Nachrichtenagentur Wafa berichtete am Montag von zwei Toten, ein Fotograf der Nachrichtenagentur AFP sah zwei Leichen in der örtlichen Leichenhalle. Die israelische Grenzpolizei teilte mit, zwei weitere Leichen sichergestellt zu haben.
Nach Angaben der Grenzpolizei wurden die Sicherheitskräfte bei der Suche nach einem in "terroristische" Aktivitäten verwickelten Verdächtigen angegriffen. Die Sicherheitskräfte seien "aus kurzer Distanz von einer großen Zahl" von Menschen beschossen worden, erklärte ein Grenzpolizist. Die Beamten hätten "auf die Terroristen zurückgeschossen und sie neutralisiert". Unter den Polizisten habe es keine Opfer gegeben.
6.58 Uhr: Bundeswehrmaschine zu Evakuierung nach Kabul gestartet
Die Bundeswehr ist zur Evakuierung deutscher Staatsbürger und afghanischer Ortskräfte mit einem ersten Transportflugzeug nach Afghanistan aufgebrochen. Am niedersächsischen Fliegerhorst in Wunstorf startete am Montagmorgen eine Maschine des Typs A400M nach Kabul.
6.47 Uhr: US-Soldaten feuern wegen Menschenmenge auf Kabuler Flughafen Schüsse in die Luft
US-Soldaten haben am Flughafen von Kabul Schüsse in die Luft abgegeben, um eine riesige Menschenmenge auf dem Rollfeld unter Kontrolle zu bringen. "Ich habe sehr viel Angst. Sie feuern viele Schüsse in die Luft", sagte ein Zeuge der Nachrichtenagentur AFP am Montag. Nach der Einnahme von Kabul durch die radikalislamischen Taliban haben sich tausende Afghanen in der Hoffnung auf eine Möglichkeit zur Flucht am Flughafen versammelt.
5.46 Uhr: Karliczek gegen Einschränkungen für ungeimpfte Kinder und Jugendliche in Schulen
Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) schließt Einschränkungen für ungeimpfte Kinder und Jugendliche in den Schulen aus. "Für mich und auch die Kultusministerinnen und Kultusminister der Länder ist klar, dass es an Schulen keine sogenannte 2G-Regelung geben kann", sagte Karliczek der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Montagsausgabe). "Auch wer sich nicht impfen lassen kann oder will, hat ein Anrecht auf Zugang zum Unterricht."
In Deutschland wird derzeit darüber debattiert, ob Veranstaltungen in Innenräumen auch weiterhin Genesenen, Geimpften und Getesteten (3G) offenstehen sollen. Bei einer 2G-Regelung würden nur noch Geimpfte und Genesene zugelassen. Für die Schulen lehnte Karliczek diesen Vorstoß nun ab. Hygieneschutzmaßnahmen blieben aber wichtig, "auch für geimpfte Schülerinnen und Schüler und für die Lehrkräfte", sagte die Bildungsministerin.
5.24 Uhr: Mann fährt unter Drogeneinfluss mit getuntem Rasenmäher
Mit einem getunten Rasenmäher ist ein unter Drogeneinfluss stehender Mann am Sonntagabend durch die rheinland-pfälzische Gemeinde Münchweiler an der Rodalb gedüst - und dann auch noch in eine Verkehrskontrolle geraten. Der Fahrer, der keinen Führerschein besaß, musste eine Blutprobe abgeben, wie die Polizei mitteilte. Das selbst gebaute Gefährt sei sichergestellt worden. Der Rasenmäher sei um ein Dach, eine Windschutzscheibe, ein Radio und eine Lautsprecheranlage erweitert worden. Ob das "Fahrzeug" in diesem Zustand eine Zulassung erhalten werde, sei fraglich. Die genaue Geschwindigkeit müsse noch ermittelt werden.
5.05 Uhr: Trump fordert Biden wegen Afghanistan zum Rücktritt auf
Nach dem Einmarsch der Taliban in Kabul hat Ex-US-Präsident Donald Trump seinen Nachfolger Joe Biden zum Rücktritt aufgefordert. Es sei an der Zeit, dass Biden "in Schande" zurücktrete "für das, was er in Afghanistan zugelassen hat", erklärte Trump am Sonntag. Er kritisierte zudem Biden Einwanderungs-, Wirtschafts- und Energiepolitik.
Unter Trump hatten 2018 in Doha in Katar die ersten direkten Gespräche zwischen der US-Regierung und den Taliban begonnen. Die Gespräche mündeten am 29. Februar 2020 in eine Vereinbarung, in der ein Zeitplan für den Abzug der US-Truppen abgesteckt wurde. Trump hat Bidens Abzugspläne schon mehrfach kritisiert und behauptet, er hätte den Truppenabzug "ganz anders und viel erfolgreicher" bewerkstelligt. In einer weiteren Erklärung schrieb Trump am Sonntag: "Was Joe Biden mit Afghanistan gemacht hat, ist legendär. Es wird als eine der größten Niederlagen in die amerikanische Geschichte eingehen."PAID Bidens Fehler mit dem Afghanistan-Abzug
4.41 Uhr: Evakuierung deutscher Staatsbürger aus Kabul hat begonnen
Evakuierung von Botschaftsangehörigen beginnt umgehend - 21hDie Evakuierung deutscher Staatsbürger aus der afghanischen Hauptstadt Kabul hat begonnen. In der Nacht zu Montag landeten nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur 40 Mitarbeiter der deutschen Botschaft mit einem US-Flugzeug in Doha im Golfemirat Katar. An Bord der Maschine waren auch vier Angehörige der Schweizer Vertretung in Afghanistan.
4.40 Uhr: RKI registriert 2126 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 36,2
Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt weiter an. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Montagmorgen lag sie bei 36,2 - am Vortag hatte der Wert 35,0 betragen, vor einer Woche 23,1. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 2126 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen vom Montagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 4.30 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert für Deutschland bei 1183 Ansteckungen gelegen.
Die Inzidenz war in der Pandemie bisher Grundlage für viele Corona-Einschränkungen, etwa im Rahmen der Ende Juni ausgelaufenen Bundesnotbremse. Künftig sollen daneben nun weitere Werte wie Krankenhauseinweisungen stärker berücksichtigt werden. Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden vier Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es zwei Todesfälle gewesen.
4.30 Uhr: Bayern startet mit Auffrischungsimpfungen gegen Corona
In Bayern können von sofort an etwa Alte und Pflegebedürftige Auffrischungsimpfungen gegen das Coronavirus erhalten. "Die Impfzentren und die niedergelassenen, behandelnden Ärzte können in Bayern schon jetzt Auffrischungsimpfungen anbieten", sagte Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) in München. Dies gilt vor allem für Hochbetagte über 80 Jahre, Bewohner von Pflegeheimen, Menschen mit Immunschwächeerkrankungen oder Immunsuppression und Pflegebedürftige, die zu Hause leben.
Voraussetzung für die Auffrischung ist, dass die Zweitimpfung sechs Monate zurückliegt. Vorgesehen sind laut Beschluss der Gesundheitsministerkonferenz für eine Auffrischung auch alle, die vollständig mit einem Vektorimpfstoff von Astrazeneca oder Johnson & Johnson geimpft sind. In der Praxis wird dieser Personenkreis allerdings wegen des auch hier geltenden Sechs-Monate-Abstandes erst ab Anfang September an die Reihe kommen.
4.05 Uhr: US-Militär hat Kabuler Flughafen laut Washington gesichert
Nach dem Einmarsch der Taliban in Kabul haben US-Soldaten nach Angaben der Regierung in Washington den Flughafen der afghanischen Hauptstadt und seine Umgebung gesichert. Die Evakuierung der US-Botschaft in Kabul sei nun abgeschlossen, erklärte der Sprecher des US-Außenministeriums, Ned Price, am Sonntag in Washington. Das gesamte Botschaftspersonal befinde sich nun auf dem Gelände des internationalen Hamid-Karsai-Flughafens, "dessen Umgebung vom US-Militär gesichert ist".
3.53 Uhr: USA und Verbündete: Taliban sollen Afghanen und Ausländer ausreisen lassen
Die USA, Deutschland und 65 weitere Länder haben die Taliban aufgefordert, alle ausreisewilligen Afghanen und Ausländer aus Afghanistan ausreisen zu lassen. Die Vereinigten Staaten unterstützten die Forderung der internationalen Gemeinschaft, "dass Afghanen und internationalen Bürgern, die ausreisen wollen, erlaubt werden muss, das zu tun", schrieb US-Außenminister Antony Blinken im Onlinedienst Twitter. Sein Ministerium verbreitete unterdessen eine entsprechende Erklärung.
Alle, die in Afghanistan Macht- und Autoritätspositionen bekleideten, "tragen Verantwortung und müssen Rechenschaft ablegen für den Schutz von Menschenleben", hieß es in der Erklärung weiter.
3.07 Uhr: Pentagon: Mehrere hundert Zivilisten aus Afghanistan ausgeflogen
Die US-Streitkräfte haben nach Angaben des US-Verteidigungsministeriums die Flugverkehrskontrolle auf dem Flughafen von Kabul übernommen. Dabei würden sie von afghanischen Helfern unterstützt, erklärte der Sprecher des Ministeriums, John Kirby, am Sonntagabend (Ortszeit). Der kommerzielle Flugverkehr laufe weiter, auch wenn es zwischendurch zu Unterbrechungen und Verzögerungen gekommen sei. Mehrere hundert Botschaftsmitarbeiter und private US-Bürger wurden dem Ministerium zufolge bisher aus Afghanistan ausgeflogen.
Dem Angaben nach sind zusätzlich zu den 1000 Soldaten, die sich bereits in Kabul befanden, zwei Infanteriebataillone sowie weitere Kräfte mit etwa 2000 Soldaten vor Ort. Die Truppenstärke soll in den kommenden 48 Stunden auf 6000 aufgestockt werden. "Wir konzentrieren uns weiterhin auf die uns zugewiesene Aufgabe: den sicheren Abzug des zivilen Personals aus der US-Botschaft und aus dem Land zu erleichtern und den Betrieb am Flughafen zu schützen", teilte Kirby mit.
2.00 Uhr: UN-Sicherheitsrat tagt wegen Lage in Afghanistan
Nach dem Einmarsch der Taliban in die afghanische Hauptstadt Kabul und der Flucht des Präsidenten Aschraf Ghani befasst sich der UN-Sicherheitsrat mit der brisanten Lage in dem Krisenstaat. Auf Antrag Estlands und Norwegens kommt das Gremium an diesem Montagvormittag in New York (10.00 Uhr Ortszeit) zu einer Sondersitzung zusammen.
UN-Generalsekretär Antonio Guterres äußerte sich tief besorgt und rief die islamistischen Aufständischen sowie alle anderen Konfliktparteien zu "äußerster Zurückhaltung" auf. Die Vereinten Nationen seien weiter entschlossen, zu einer friedlichen Beilegung des Konflikts beizutragen sowie die Menschenrechte aller Afghanen, insbesondere die von Frauen und Mädchen, zu fördern. Überdies gelte es, lebensrettende humanitäre Hilfe und wichtige Unterstützung für Zivilisten in Not zu leisten, sagte er.Heute Wichtig Folge 79 6.40
1.56 Uhr: Sicherung des Kabuler Flughafens: USA erhöhen Truppenstärke auf 6000
Die USA wollen angesichts des rasanten Eroberungszugs der Taliban ihre Truppen in Afghanistan erneut deutlich aufstocken. Ziel sei die Sicherung des Flughafens von Kabul, um den sicheren Abflug von US-amerikanischem und verbündetem Personal aus Afghanistan zu ermöglichen, teilten das Außen- und Verteidigungsministerium am Sonntagabend (Ortszeit) mit. "In den kommenden 48 Stunden werden wir unsere Sicherheitspräsenz auf fast 6000 Soldaten erhöht haben, deren Aufgabe ausschließlich darin besteht, diese Bemühungen zu unterstützen."
Damit schicken die USA rund 1000 weitere Militärs nach Afghanistan. Es soll sich dabei um Soldaten der 82. Luftlandedivision handeln, wie mehrere US-Medien berichteten. Erst am Samstag hatte US-Präsident Joe Biden eine Verstärkung von 1000 Soldaten angeordnet. Die Entsendung von 3000 Soldaten war vergangene Woche angekündigt worden. Insgesamt hat die US-Regierung damit seit Ende vergangener Woche 5000 Soldaten nach Afghanistan beordert - 1000 waren bereits vor Ort.
1.49 Uhr: Mindestens 13 Tote bei Überfall auf Dörfer im Nordwesten Nigerias
Bei einem bewaffneten Überfall auf zwei Dörfer in Nigeria sind mindestens 13 Menschen getötet worden. Im Madamai im zentralnigerianischen Bundesstaat Kaduna töteten unbekannte Angreifer fünf Dorfbewohner und setzten neun Häuser in Brand, wie ein Beamter am Sonntag erklärte.
Im nordwestlichen Bundesstaat Sokoto erschossen Angreifer auf Motorrädern nach Angaben von Dorfbewohnern bereits am Freitag acht Männer und entführten zehn Frauen. Sie stahlen demnach auch Vieh und plünderten Geschäfte. Ein Polizeisprecher bestätigte den Überfall auf das Dorf, machte aber keine näheren Angaben.
1.18 Uhr: Zahl der Corona-Patienten in französischen Krankenhäusern steigt weiter an
In Frankreich steigt die Zahl der Corona-Patienten in den Krankenhäusern weiter an. Wie die Gesundheitsbehörden am Sonntagabend mitteilten, wurden binnen 24 Stunden 399 Covid-19-Kranke neu aufgenommen. Damit lagen nun insgesamt 9798 Corona-Patienten in den französischen Krankenhäusern.
Auch die Zahl der Covid-19-Patienten, die intensivmedizinisch behandelt werden müssen, nimmt in Frankreich weiter zu. Mit 73 Patienten, die binnen 24 Stunden neu auf Intensivstationen aufgenommen wurden, liegt sie nun bei 1852.
0.26 Uhr: Zahl der Erdbeben-Toten auf Haiti steigt auf fast 1300
Nach dem schweren Erdbeben in Haiti ist die Zahl der Todesopfer auf fast 1300 gestiegen. Inzwischen seien 1297 Leichen geborgen worden, teilte der Zivilschutz am Sonntag mit. Die Zahl der Menschen, die bei dem Erdstoß der Stärke 7,2 am Samstag verletzt wurden, stieg demnach von mindestens 2800 auf mehr als 5700 an.
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