News von heute: RKI registriert 5638 Corona-Neuinfektionen – Inzidenz steigt weiter
Die News von heute im stern-Ticker.
Die News von heute im stern-Ticker:
7.22 Uhr: Havarierter Frachter vor Japan verliert Öl
Ein vor der Küste Japans auf Grund gelaufener Frachter ist auseinandergebrochen und hat Öl verloren. Wie die japanische Küstenwache bekanntgab, war der unter der Flagge Panamas fahrende 39.910-Tonnen-Frachter "Crimson Polaris" am Vortag vor der Küste der nordöstlichen Präfektur Aomori auf Grund gelaufen. Zunächst habe die Besatzung das Schiff wieder flott bekommen, musste aber bald darauf wegen Manövrierunfähigkeit rund vier Kilometer vor der Küste Anker werfen. Am Donnerstag sei dann das Heck abgebrochen, woraufhin aus dem Frachter Öl austrat, wie die japanische Küstenwache weiter mitteilte. Die 21 Besatzungsmitglieder an Bord des Schiffes, das Holzspäne aus Thailand geladen hatte, seien geborgen worden, hieß es.
6.56 Uhr: Bahnstreik sorgt erneut für starke Beeinträchtigungen im Zugverkehr
Streikende Lokführer sorgen den zweiten Tag in Folge für zahlreiche Zugausfälle im Nah- und Fernverkehr. Wie die Bahn am Morgen ankündigte fahren auch heute nur rund 25 Prozent der Züge auf Fernstrecken. Im Regionalverkehr sollen mehr Verbindungen bedient werden, jedoch mit starken regionalen Unterschieden. Die Bahn bat daher die Fahrgäste erneut, auf nicht zwingend notwendige Reisen zu verzichten.PAID Wutrede Bahnstreik GDL 16.30
Der Bahn zufolge gelten wegen des Streiks "besondere Kulanzregelungen". Bereits gebuchte Fahrkarten für betroffene Strecken behalten ihre Gültigkeit demnach bis zum 20. August, die Zugbindung entfällt. Auch eine kostenfreie Erstattung der Zugtickets ist möglich. Außerdem richtete sie eine kostenfreie Sonderhotline ein (08000/996633).
6.06 Uhr: Japanische Olympionikin bekommt nach Bürgermeister-Biss neue Medaille
Weil der Bürgermeister auf ihre Gold-Medaille gebissen hat, bekommt eine japanische Olympionikin eine neue Medaille. Wie örtliche Medien berichteten, entschied das Organisationskomitee der am Sonntag in Tokio beendeten Spiele, die Gold-Medaille für die Softball-Athletin Miu Goto durch eine neue zu ersetzen. Sie hatte dem Bürgermeister ihrer Heimatstadt Nagoya, Takashi Kawamura, kürzlich bei einem Empfang im Rathaus ihre Medaille umgehängt, woraufhin der 72-Jährige vor laufenden Kameras die Trophäe in seine Hand nahm und dann plötzlich auf sie biss.
Die Bilder sorgen seitdem für einen Sturm der Entrüstung. Kawamura entschuldigte sich für den Vorfall. Auch andere japanische Olympioniken kritisierten sein Verhalten. "Erstens fehlt ihm der Respekt vor den Athleten, die sich im Rahmen der Anti-Infektions-Maßnahmen ihre Medaillen um den Hals legen oder ihre Teamkollegen dazu auffordern mussten. Und jetzt beißt er in die Medaille? Das ist für mich unfassbar", entrüstete sich Yuki Ota, Japans erster Olympia-Sieger im Fechten. Auch der japanische Autoriese Toyota, bei dessen Softballmanschaft Goto trainiert, beschwerte sich bei dem Bürgermeister.
5.51 Uhr: Erstmals seit einem Jahr Corona-Fall in Canberra: eine Woche Lockdown
Nach Melbourne und Sydney müssen auch die Bewohner der australischen Hauptstadt Canberra mindestens sieben Tage lang in einen Lockdown. Zuvor sei in der Stadt erstmals seit einem Jahr ein Corona-Fall bestätigt worden, teilten die Behörden mit. Es ist das erste Mal seit Beginn der Pandemie, dass in Canberra und der Region Australian Capital Territory (ACT) wieder strenge Maßnahmen verhängt werden, wie die Zeitung "The Age" berichtete. Die Menschen dürfen nur noch in Ausnahmefällen ihre Häuser verlassen.PAID Stimmung Australien 20.10
5.24 Uhr: Neuseeland will Grenzen Anfang 2022 wieder öffnen
Neuseeland wird seine Grenzen für ausländische Reisende voraussichtlich Anfang 2022 erstmals wieder öffnen. Dies sei möglich, weil es schon ab September für alle Neuseeländer ein Impfangebot geben soll – drei Monate früher, als geplant, wie Ministerpräsidentin Jacinda Ardern ankündigte. Der Inselstaat im Südpazifik hatte sich im März 2020 weitgehend von der Außenwelt abgeschottet.
Nur noch neuseeländische Staatsbürger und Menschen mit Wohnsitz im Land durften einreisen. Im April hatte die Regierung einen Reisekorridor mit dem Nachbarland Australien eröffnet, der aber Ende Juli wegen einer Corona-Welle in Down Under wieder geschlossen wurde. Für Reisende sollen dabei je nach Herkunftsland und Impfstatus verschiedene Regeln gelten. Vollständig Geimpfte aus Staaten mit niedriger Inzidenz dürfen den Plänen zufolge wieder quarantänefrei nach Neuseeland. Ungeimpfte und Menschen aus Hochrisikogebieten müssen hingegen weiter 14 Tage in Isolation.
4. 06 Uhr: RKI registriert 5638 Corona-Neuinfektionen – Inzidenz bei 27,6
Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt weiter an. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) lag sie bei 27,6 – am Vortag hatte der Wert 25,1 betragen, vor einer Woche lag er bei 19,4. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 5638 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.03 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert für Deutschland bei 3539 Ansteckungen gelegen. Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 17 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 26 Todesfälle gewesen.
4 Uhr: Impfstoff-Vernichtung hält sich in Grenzen
Trotz nachlassender Impfbereitschaft in Deutschland musste die Hälfte der Bundesländer bislang keine ungenutzten oder abgelaufenen Impfdosen in nennenswertem Umfang vernichten. Bei einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur gaben 7 der 16 Landesregierungen an, dass eine Entsorgung von Corona-Impfstoff weitgehend vermieden werden konnte. "Zu keinem Zeitpunkt musste Impfstoff vernichtet werden, weil er wegen ablaufender Haltbarkeit nicht genutzt werden konnte", versicherte etwa die Hamburger Gesundheitsbehörde.
Im Gegensatz dazu haben die Impfzentren in Bayern bereits rund 53.000 ungenutzte Impfdosen entsorgt – deutlich mehr als die anderen Bundesländer. So meldet Brandenburg lediglich rund 5500 verfallene Impfdosen, Baden-Württemberg hat bislang 4000 Dosen Astrazeneca entsorgt. In anderen Ländern war allenfalls von einigen hundert Fällen die Rede.
3.50 Uhr: Schwere Regenfälle suchen Japan heim – Warnung vor Überschwemmungen
Japan wird erneut von starken Regenfällen heimgesucht. Schwer betroffen ist die südwestliche Hauptinsel Kyushu. Zehntausende von Bewohnern wurden aufgerufen, sich vor der Gefahr durch Erdrutsche in Sicherheit zu bringen. Die nationale Meteorologische Behörde warnte vor weiteren starken Niederschlägen in den nächsten Tagen. Kyushu, die drittgrößte der japanischen Hauptinseln, weist ein warmes bis subtropisches Klima auf. Die Wetterbehörde rief die Bewohner weiterer Gebiete auch im Westen, Osten sowie im Nordosten des Inselreiches wegen der Gefahr durch Erdrutsche und Überschwemmung zu erhöhter Vorsicht auf. In Folge der globalen Klimaerwärmung wird Japan zunehmend von heftigen Regenfällen heimgesucht. Dadurch kommt es in dem bergigen Inselreich auch immer häufiger zu Erdrutschen.
3.38 Uhr: Shell muss 95 Millionen Euro wegen Umweltschäden in Nigeria zahlen
Der Ölkonzern Shell muss wegen Umweltverschmutzungen im Niger-Delta eine Millionen-Entschädigung an Gemeinden im Südosten Nigerias zahlen. Die nigerianische Tochter des britisch-niederländischen Unternehmens, SPDC, akzeptierte eine Strafzahlung in Höhe von knapp 95 Millionen Euro. In dem jahrelangen Rechtsstreit ging es um Umweltschäden durch Öl-Lecks in den 1970er Jahren. Shell war wegen der Ölverschmutzungen 2010 verurteilt worden. Seitdem hatte das Unternehmen das Urteil wiederholt ohne Erfolg angefochten. Die Ölreserven im Niger-Delta machen Nigeria zum größten Förderer in ganz Afrika.
2.53 Uhr: Erdbeben erschüttert Süden der Philippinen
Ein Erdbeben der Stärke 7,1 hat den Süden der Philippinen erschüttert. Nach ersten Berichten hatte der Erdstoß viele Menschen aus dem Schlaf gerissen, aber wohl keine größeren Schäden angerichtet. Das Zentrum des Bebens lag in der Nähe der Ortschaft Governor Generoso auf der Insel Mindanao, wie das Philippinische Institut für Vulkanologie und Seismologie mitteilte. Die Region wurde anschließend von einer Reihe von Nachbeben erschüttert.
2.15 Uhr: Wetterkapriolen in Griechenland – Hoffnung auf Regen in Brandregionen
In Griechenland hat das Wetter am Mittwochabend verrückt gespielt: Während Feuerwehrleute auf der Halbinsel Peloponnes und der Insel Euböa bei über 30 Grad Hitze weiterhin gegen die Flammen kämpften, gingen im Nordosten Griechenlands Hagelschauer und Regen nieder. In Athen wurden Regenfälle im Laufe der Nacht zum Donnerstag erwartet. Ganz Griechenland hofft, dass die Regenwolken auch den brandgepeinigten Norden der zweitgrößten Insel Euböa sowie den Westen der Halbinsel Peloponnes abdecken und dort die Feuer etwas eindämmen. Auf Euböa kämpften noch in der Nacht zum Donnerstag fast 900 Feuerwehrleute mit 232 Löschzügen und anderen Fahrzeugen gegen die Flammen. Im Westen der Halbinsel Peloponnes waren laut griechischer Feuerwehr am Mittwochabend 578 Feuerwehrleute und 181 Fahrzeuge im Einsatz.Wetterchaos weltweit 15.37
2.15 Uhr: Karliczek: Nächstes Semester muss Präsenzsemester werden
Bundesbildungsministerin Anja Karliczek drängt nach anderthalb Jahren Corona-Pandemie auf Präsenz an den Hochschulen. "Das nächste Semester muss ein Präsenzsemester werden", sagte die CDU-Politikerin der "Rheinischen Post" (Donnerstag). Darüber sei sie sich mit den Wissenschaftsministerien der Länder einig. "Die Ministerpräsidentenkonferenz hat das nicht im Beschluss aufgegriffen, weil es dafür viele unterschiedliche Konzepte braucht. Die Richtung ist aber klar: Im Wintersemester sollen die Studierenden wieder an ihre Uni-Orte zurückkehren und möglichst viele Veranstaltungen an den Hochschulen besuchen können."
1.54 Uhr: Mehrere Tote bei Hubschrauber-Absturz in Russland
Beim Absturz eines Hubschraubers auf der Halbinsel Kamtschatka im Fernen Osten Russlands sind mehrere Menschen ums Leben gekommen. Die Maschine war am Morgen mit mehreren Urlaubern an Bord zu einem Rundflug über das Kronozki-Naturreservat im Osten der Halbinsel gestartet und aus bisher unbekannten Gründen in den Kronozki-See gestürzt, wie die Agentur Tass berichtete. Nach ersten ungenauen Angaben starben bei dem Absturz acht Menschen, acht weitere Insassen des Helikopters vom Typ Mi-8 seien von Rettungsmannschaften geborgen oder aus eigener Kraft ans Ufer geschwommen. Insgesamt seien drei Besatzungsmitglieder und 13 Touristen an Bord gewesen, hieß es.
1 Uhr: Staatsminister erwartet mehr Flüchtlinge aus Afghanistan
Wegen der Lage in Afghanistan erwartet der Staatsminister im Auswärtigen Amt, Niels Annen, eine steigende Zahl an Flüchtlingen aus der Region auch in Deutschland. "Es ist naiv zu glauben, dass der Vormarsch der Taliban und die Gewalt in der Kriegsregion keine migrationspolitischen Folgen hat. Menschen aus Afghanistan werden noch stärker fliehen müssen als in den vergangenen Jahren", sagte der SPD-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Donnerstag). "Die Auswirkungen werden wir auch in Deutschland spüren, wenn auch noch nicht in den kommenden Wochen." Deutschland sei für Afghanen "ein attraktives Zielland", hob der Staatsminister hervor.
Die Sicherheitslage in Afghanistan hat sich seit der Entscheidung über den Abzug der internationalen Truppen aus Afghanistan Mitte April dramatisch verschlechtert. Die militant-islamistischen Taliban haben inzwischen wieder große Teile des Landes unter ihre Kontrolle gebracht. Deshalb schiebt Deutschland vorerst keine abgelehnten Asylbewerber mehr dorthin ab.
0.11 Uhr: 59-Jähriger stürzt am Watzmann in den Tod
Bei einem Sturz an der Ostwand des Watzmanns über etwa 200 Meter in die Tiefe ist ein 59 Jahre alter Wanderer am Mittwoch ums Leben gekommen. Der Mann aus dem Landkreis Traunstein sei mit zwei Begleitern auf dem Berchtesgadener Weg unterwegs gewesen, als er aus bislang ungeklärter Ursache an der Biwakschachtel im oberen Teil der Ostwand abstürzte, teilte die Polizei mit. Die drei Bergsteiger waren seilfrei in den Berchtesgadener Alpen unterwegs. Sie waren der Tour sowohl vom Können als auch von der Ausrüstung her gewachsen, hieß es. Nachdem der Mann in die Tiefe gestürzt war, wurde sofort ein Notruf abgesetzt, einer der Begleiter stieg zu ihm hinunter. Für den 59-Jährigen, der sich bei dem Absturz tödlich am Kopf verletzte, kam jedoch jede Hilfe zu spät.
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