News von heute: RKI registriert 5747 Corona-Neuinfektionen – Inzidenz bei 58,0

Die News von Dienstag, 24. August, im stern-Ticker.

Die News von heute im stern-Ticker:

5.37 Uhr: Streik der Lokführer geht weiter und sorgt für zahlreiche Zugausfälle

Kunden der Deutschen Bahn müssen sich auch heute auf zahlreiche Verspätungen und Zugausfälle vorbereiten. Die Gewerkschaft GDL setzte ihren Streik bei der Deutschen Bahn fort. Ähnlich wie am ersten Tag des Streiks rechnet die Bahn nach eigenen Angaben damit, das Angebot im Fernverkehr mit etwa 30 Prozent aufrecht erhalten zu können, im Regionalverkehr im Durchschnitt etwa 40 Prozent. "Auch am zweiten Tag werden wir unser stabiles Grundangebot bieten", sagte eine DB-Sprecherin am Dienstagmorgen.

Reisende müssen sich wie am Montag auf zahlreiche Zugausfälle und Verspätungen einstellen. Auch im Güterverkehr wird weiter gestreikt. Um 2.00 Uhr in der Nacht zu Mittwoch soll der Arbeitskampf beendet werden. Die Bahn geht davon aus, dass sich der Verkehr im Laufe dieses Tages wieder normalisieren wird.Was Bahnreisende bei Streiks wissen müssen 0825

4.53 Uhr: Afghanische Frauenrechtlerin Ghafari in Deutschland angekommen

Die vor den radikalislamischen Taliban geflohene afghanische Frauenrechtlerin Sarifa Ghafari ist in Deutschland gelandet. Wie die nordrhein-westfälische Staatskanzlei in der Nacht im Online-Dienst Twitter mitteilte, traf die ehemalige Bürgermeisterin der afghanischen Stadt Maidan Schahr am Montagabend Ministerpräsident Armin Laschet (CDU). Die Staatskanzlei veröffentlichte ein Foto, auf dem Laschet und Ghafari beim Gespräch zu sehen waren. 

Ghafari sei gemeinsam mit ihrer Familie am Flughafen Köln-Bonn angekommen, erklärte die Staatskanzlei. Sie werde nun Schutz in Nordrhein-Westfalen finden. 

4.40 Uhr: RKI registriert 5747 Corona-Neuinfektionen – Inzidenz bei 58,0

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut leicht angestiegen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Dienstagmorgen lag sie bei 58,0 – am Vortag hatte der Wert 56,4 betragen, vor einer Woche 37,4. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 5747 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 4.30 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert für Deutschland bei 3912 Ansteckungen gelegen.

Daneben stieg auch die Zahl der Toten im Vergleich zur Vorwoche. Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 42 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 28 Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.877.612 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

2.25 Uhr: Israels Armee fliegt nach Brandballon-Attacken Luftangriffe im Gazastreifen

Als Reaktion auf Attacken mit Brandballons aus dem Gazastreifen hat Israel Luftangriffe in dem Palästinensergebiet geflogen. Die Angriffe seien in Gaza-Stadt, Chan Yunis und Dschabalia erfolgt, hieß es aus palästinensischen Sicherheitskreisen. Die Luftangriffe hätten einen materiellen Schaden verursacht, Tote habe es aber nicht gegeben. Mit der radikalislamischen Hamas verbündete Kämpfer hätten die israelischen Kampfjets beschossen.

Die israelische Armee teilte mit, sie habe eine Waffenfabrik der Hamas in Chan Yunis und den Eingang zu einem "Terrortunnel" in Dschabalia angegriffen. Zudem sei im Stadtviertel Schedschaija von Gaza-Stadt eine unterirdische Hamas-Einrichtung getroffen worden, die zum Abschuss von Raketen genutzt worden sei und in unmittelbarer Nähe zu Wohnhäusern und einer Schule liege. Die Angriffe seien eine "Antwort auf die Brandballons der Hamas auf israelisches Gebiet" gewesen, erklärte die Armee weiter.

1.59 Uhr: Tunesiens Präsident verlängert umstrittene Parlaments-Suspendierung

Tunesiens Präsident Kaïs Saïed hat per Dekret die umstrittene Suspendierung des Parlaments verlängert. Die Aussetzung der parlamentarischen Arbeit sowie die Aufhebung der Immunität aller Abgeordneten blieben "bis auf weiteres" in Kraft, teilte die tunesische Präsidentschaft in der Nacht im Online-Dienst Twitter mit. Saïed hatte mit der Entmachtung der Regierung und der Suspendierung des Parlaments im Juli eine Verfassungskrise in Tunesien ausgelöst. Seine Kritiker warfen ihm einen Putsch vor.

1.41 Uhr: Medien: Größter Mann in den USA mit 38 Jahren gestorben

Der größte in den USA lebende Mann ist nach Angaben seiner Familie gestorben, wie US-Medien berichteten. Der aus der Ukraine stammende Igor Vovkovinskiy, mit einer Körpergröße von 2,35 Metern, wurde demnach 38 Jahre alt. Seine Mutter teilte auf Facebook mit, dass ihr Sohn am Freitag in einem Krankenhaus an einem Herzleiden gestorben sei. Vovkovinskiy war 1989 als Kind aus medizinischen Gründen nach Rochester (US-Staat Minnesota) gekommen. Er wurde wegen eines Tumors behandelt, der bei ihm zu einer starken Ausschüttung von Wachstumshormonen geführt hatte.

2010 war er vom Guinness-Buch der Rekorde zum größten lebenden Mann in den USA erklärt worden, wie die "New York Post" berichtete. Er machte Schlagzeilen, als er bei einer Veranstaltung von Ex-Präsident Barack Obama ein T-Shirt mit der Aufschrift "Größter Obama-Unterstützer der Welt" trug.

Den Titel als größter lebender Mensch der Welt hält der Türke Sultan Kösen inne. Nach Angaben von Guinness ist der Rekordhalter 2,51 Meter groß.

1.32 Uhr: Arbeitsagentur-Chef Scheele: Wir brauchen 400 000 Zuwanderer pro Jahr

Deutschland braucht aus Sicht des Vorstandsvorsitzenden der Bundesagentur für Arbeit, Detlef Scheele, rund 400.000 Zuwanderer pro Jahr – und damit deutlich mehr als in den vergangenen Jahren. "Aber mir geht es hier nicht um Asyl, sondern um gezielte Zuwanderung für die Lücken am Arbeitsmarkt", sagte Scheele der "Süddeutschen Zeitung". "Von der Pflege über Klimatechniker bis zu Logistikern und Akademikerinnen: Es werden überall Fachkräfte fehlen." Zu möglichen Widerständen gegen Migration sagte er: "Man kann sich hinstellen und sagen: Wir möchten keine Ausländer. Aber das funktioniert nicht."

"Fakt ist: Deutschland gehen die Arbeitskräfte aus", sagte Scheele. Durch die demografische Entwicklung nehme die Zahl der potenziellen Arbeitskräfte im typischen Berufsalter bereits in diesem Jahr um fast 150.000 ab. "In den nächsten Jahren wird es viel dramatischer", sagte Scheele. "Deutschland kann das Problem nur lösen, indem es Ungelernte und Menschen mit wegfallenden Jobs qualifiziert, Arbeitnehmerinnen mit unfreiwilliger Teilzeit länger arbeiten lässt - und vor allem, indem es Zuwanderer ins Land holt", sagte Scheele. Das müsse die neue Bundesregierung alles anpacken.Studie Ausbildungsplätze 19.27

1.26 Uhr: "Proud Boys"-Anführer zu fünf Monaten Gefängnis verurteilt

Der bekannte Rechtsextremist Enrique Tarrio ist wegen des Verbrennens eines "Black-Lives-Matter"-Banners in den USA zu fünf Monaten Gefängnis verurteilt worden. Ein Gericht in Washington verurteilte den Anführer der Gruppierung "Proud Boys" zudem zu einer Geldstrafe von 1000 Dollar (rund 850 Euro). Zusätzlich muss der 37-Jährige eine Entschädigung in Höhe von 347 Dollar an die Kirche zahlen, an der das "Black-Lives-Matter"-Banner befestigt gewesen war.

Tarrio war im Zusammenhang mit Protesten für den damaligen US-Präsidenten Donald Trump und gegen die Anti-Rassismus-Bewegung "Black Lives Matter" im vergangenen Jahr bekannt geworden. Bei einer Kundgebung zur Unterstützung Trumps am 12. Dezember riss er ein "Black-Lives-Matter"-Banner von einer von Schwarzen besuchten Kirche in Washington und zündete es an.



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