News von heute: RKI registriert 9280 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz steigt weiter
Die News von heute im stern-Ticker.
Die Nachrichten zur Lage in Afghanistan finden Sie in unserem Afghanistan-Ticker
Die News von heute im stern-Ticker:
8.15 Uhr: Facebook will afghanische Nutzer durch Sicherheitsmaßnahmen vor Taliban schützen
Facebook will afghanische Nutzer nach der Machtübernahme der Taliban online durch neue Sicherheitsmaßnahmen schützen. "Wir arbeiten eng mit unseren Partnern in der Industrie, der Zivilgesellschaft und der Regierung zusammen, um jede erdenkliche Unterstützung zum Schutz der Menschen zu leisten", schrieb der für die Sicherheitsstrategie zuständige Nathaniel Gleicher auf Twitter. Auch Nutzer des zu Facebook gehörenden Dienstes Instagram in Afghanistan sollen Informationen zum Schutz ihrer Konten erhalten. Es sei in Afghanistan vorübergehend nicht mehr möglich, die Freundeslisten anderer Nutzer zu durchsuchen. So will das Unternehmen verhindern, dass die Taliban durch das Online-Netzwerk Menschen ins Visier nehmen können. Auch könnten Nutzerinnen und Nutzer die Sichtbarkeit von Beiträgen auf Menschen beschränken, die sie kennen.
Auch Taliban-Konten beim Onlinedienst Whatsapp wurden offenbar gesperrt. So war der Sprecher der Islamisten, Sabihullah Mudschahid, dort nicht mehr erreichbar. Die "Financial Times" berichtete zudem, dass ein Taliban-Konto, bei dem Afghanen Plünderungen anzeigen konnten, gesperrt wurde.
7.59 Uhr: Ölpreise stabilisieren sich nach Talfahrt
Die Ölpreise haben sich nach der jüngsten Talfahrt stabilisiert. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 66,60 US-Dollar. Das waren 15 Cent mehr als gestern. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte WTI stieg um 40 Cent auf 64,09 Dollar. Bis gestern hatten Corona-Sorgen und eine Dollar-Stärke die Rohstoffpreise allgemein stark belastet und auch die Ölpreise auf Talfahrt geschickt. Auf Wochensicht ging es mit dem Preis für Rohöl aus der Nordsee um mehr als vier Prozent nach unten. Die Notierung für US-Öl brach seit Montag über fünf Prozent ein.
5.48 Uhr: Tesla zeigt Model Y in Deutschland
Tesla hat seinen neuen Kompakt-SUV kurz vor Beginn der Auslieferungen erstmals in Deutschland gezeigt. Das Fahrzeug, das gestern Abend in Berlin präsentiert wurde, kam aus Shanghai. Bis die Produktion im Tesla-Werk in Grünheide bei Berlin anläuft, sollen der deutsche und der europäische Markt mit Model-Y-Wagen aus China versorgt werden. Tesla wollte ursprünglich im Juli mit der Produktion des Model Y in Grünheide in Berlin beginnen, doch die Fertigstellung des ersten europäischen Werks dauert nach Verzögerungen im Genehmigungsverfahren länger.PAID Neustart Deutschland Sonnen 6.45 Uhr
Der Mini-SUV ist eine etwas größere Version von Teslas erstem Massenmarkt-Wagen Model 3. Im zweiten Quartal lieferte die Firma gut 199.000 Fahrzeuge der Modelle 3 und Y aus, sie sind die Basis für Teslas Vorstoß in den Massenmarkt. Deutschland gehört zu den Märkten, in denen die SUV-Kategorie besonders populär ist und Tesla will mit dem Model Y davon profitieren.
5.01 Uhr: Gut 400 Jahre alt: Gewaltige Koralle im Great Barrier Reef entdeckt
Eine mehr als zehn Meter breite Koralle haben Forschende im Great Barrier Reef vor der australischen Küste entdeckt. Es handle sich um die breiteste dort bisher erfasste Koralle, berichtet das Team im Fachmagazin "Scientific Reports". Mit 5,3 Metern Höhe sei sie zudem die sechsthöchste vermessene Koralle des gesamten Riffes – und mehrere Hundert Jahre alt. Die Wissenschaftler nannten sie "Muga Dhambi", was in der Sprache der in der Gegend lebenden Manbarra-Aborigines "große Koralle" bedeutet.
Die Steinkoralle nahe der Insel Orpheus Island zählt zur Gruppe Porites, 30 Prozent ihrer Oberfläche sind mit Schwämmen und Algen bedeckt, wie die Gruppe um Adam Smith von der James Cook University in Douglas berichtet. Das Wachstum von Porites-Korallen hängt im Wesentlichen von der durchschnittlichen Meeresoberflächentemperatur ab. In Abstimmung mit dem Australian Institute of Marine Science (AIMS) berechneten die Forscher bei "Muga Dhambi" ein jährliches Höhenwachstum von 1,21 Zentimetern. Bei der Höhe von 5,3 Metern ergab sich damit ein Alter von 438 Jahren.
4.13 Uhr: RKI registriert 9280 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz steigt weiter
Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland steigt weiter an. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts liegt sie bei 48,8 – am Vortag hatte der Wert 44,2 betragen, vor einer Woche 30,1. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 9280 Corona-Neuinfektionen, vor einer Woche waren es 5578. Deutschlandweit wurden den Angaben zufolge binnen 24 Stunden 13 Todesfälle verzeichnet, vor einer Woche waren es 19. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.853.055 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.Robert Koch-Institut sieht Beginn der vierten Pandemie-Welle 22.20
Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.693.400 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 91.956.
4.02 Uhr: Merkel trifft heute in Moskau Russlands Präsidenten Putin
Inmitten angespannter Beziehungen zwischen Deutschland und Russland reist Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) heute nach Moskau. Nach einer Kranzniederlegung am Grab des Unbekannten Soldaten in der russischen Hauptstadt wird Merkel gegen 14 Uhr Ortszeit (13 Uhr MESZ) vom russischen Präsidenten Wladimir Putin begrüßt. Eine gemeinsame Pressekonferenz von Merkel und Putin soll um 16 Uhr (Ortszeit) stattfinden.
Es ist Merkels 20. Besuch in Russland als Bundeskanzlerin und voraussichtlich ihr letzter. Im Mittelpunkt der Gespräche mit Putin sollen nach Angaben der Bundesregierung die bilateralen Beziehungen, die Bekämpfung der Corona-Pandemie sowie aktuelle internationale Fragen wie die Lage in Afghanistan und die Umsetzung der Minsker Vereinbarungen zur friedlichen Lösung des Ukraine-Konflikts stehen. Zur Sprache kommen dürfte darüber hinaus der Fall des inhaftierten Oppositionellen Alexej Nawalny, dessen Vergiftung in Russland sich am Freitag zum ersten Mal jährt.
2.37 Uhr: Scholz lehnt höheres Renteneintrittsalter ab
SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz hat einem höheren Renteneintrittsalter eine Absage erteilt. "Ich bin für ein stabiles Rentenniveau und will das Renteneintrittsalter nicht antasten", sagte Scholz der Düsseldorfer "Rheinischen Post". Zuvor hatten unter anderem Gesamtmetall-Präsident Stefan Wolf und Jochen Pimpertz vom arbeitgebernahen Institut der deutschen Wirtschaft eine Anhebung des Renteneintrittsalters auf 70 Jahre ins Gespräch gebracht und dies mit einem sonst drohenden Finanzierungsproblem der Rentenkasse begründet.
Scholz will der stark steigenden Zahl von Rentenbeziehern in den nächsten Jahren anders begegnen: "Auch junge Leute sollen sich auf ein stabiles Rentenniveau verlassen können. Wir brauchen dafür ein hohes Beschäftigungsniveau und müssen unter anderem die Berufstätigkeit von Frauen fördern", sagte er. "Und wir brauchen einen Mindestlohn von 12 Euro. Dann sind auch die Renten höher."
0.47 Uhr: Mann ergibt sich nach Bombendrohung am US-Kapitol der Polizei
Ein Mann hat die Polizei in der Nähe des US-Kapitols in Washington über Stunden hinweg mit einer Bombendrohung in Atem gehalten und sich dann den Sicherheitskräften ergeben. Der 49-Jährige sei ohne Gegenwehr festgenommen worden, sagte der Chef der Kapitol-Polizei, Tom Manger in Washington. Eine Bombe wurde in dem Fahrzeug nicht gefunden, wie die Polizei mitteilte. Es sei aber mögliches Material für den Bau von Bomben sichergestellt worden. Das Motiv des Mannes blieb zunächst unklar.
0.15 Uhr: Angeblich mehr als 100 Tote bei Kämpfen in Burkina Faso
Bei den Kämpfen mit Bewaffneten im westafrikanischen Burkina Faso sind nahe der Grenze zu Mali möglicherweise mehr als 100 Menschen getötet worden. Die Gendarmerie von Burkina Faso teilte über Facebook mit, die Sicherheitskräfte hätten in der Nähe der nördlichen Stadt Arbinda am Mittwoch mehr als 80 Terroristen getötet und mehr als 400 in die Flucht geschlagen. Außerdem seien große Mengen Waffen, Motorräder und Material erbeutet worden. Zu beklagen sei der Verlust von 15 "Waffenbrüdern" sowie von Zivilisten, die in einen Hinterhalt geraten seien. Tags zuvor hatte die staatliche Nachrichtenagentur Agence d'Information du Burkina (AIB) gemeldet, bei einem Terroranschlag nahe Arbinda seien mindestens 30 Zivilisten, 14 Sicherheitskräfte und drei regierungstreue Milizionäre umgekommen und 16 Terroristen getötet worden.
Burkina Faso liegt in der Sahelzone, einem Gebiet, das sich südlich der Sahara vom Atlantik bis zum Roten Meer erstreckt. Dort sind bewaffnete Gruppen aktiv, von denen einige dem Islamischen Staat oder Al-Kaida die Treue geschworen haben. Burkina Faso blieb lange von Angriffen verschont, doch stieg ihre Anzahl seit 2015 deutlich.
0.01 Uhr: Spahn erwägt Angebot für Auffrischimpfung an alle
Gesundheitsminister Jens Spahn erwägt, allen Bürgern eine Corona-Auffrischimpfung anzubieten. Die Länder starteten jetzt schrittweise mit den sogenannten Booster-Impfungen in den Pflegeeinrichtungen und für besonders gefährdete Menschen, sagte der CDU-Politiker dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Zudem könnten sich diejenigen noch einmal impfen lassen, die bislang nur Vektorimpfstoffe bekommen hätten. "In einem zweiten Schritt können wir dann darüber nachdenken, auch allen anderen eine Auffrischimpfung anzubieten", sagte der Minister.
"Eine Booster-Impfung ist von den Zulassungen gedeckt, sie verstärkt und verlängert den Impfschutz", erklärte er. Auch Impfstoff sei ausreichend vorhanden.
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