News von heute: RKI registriert mehr als 12.600 Corona-Neuinfektionen
Die News von Donnerstag, 26. August, im stern-Ticker.
Die News von heute im stern-Ticker:
8.08 Uhr: Weitere Evakuierungsmaschine der Bundeswehr Richtung Kabul gestartet
Die Bundeswehr hat ihre Evakuierungsmission für Deutsche und einheimische Ortskräfte in Afghanistan fortgesetzt. Gegen 7.15 Uhr MESZ startete in der usbekischen Hauptstadt Taschkent ein Transportflugzeug A400M in Richtung Kabul, wie das Einsatzführungskommando auf Twitter mitteilte. Es soll dort weitere Schutzsuchende aufnehmen.
Am Vorabend hatte die Bundeswehr mit dem letzten von mehreren Flügen am Mittwoch 167 Menschen aus der afghanischen Hauptstadt ausgeflogen. "Insgesamt 5193 Personen konnten seit Beginn der Evakuierungsmission durch die Bundeswehr in Sicherheit gebracht werden – allein gestern waren es 539 zu Schützende", schrieb das Verteidigungsministerium am Donnerstag auf Twitter. "Wir evakuieren bis zur letzten Sekunde."
7.56 Uhr: Bericht – Daten aller Bewohner von Schweizer Ort von Hackern veröffentlicht
Nach einem Hackerangriff sind einem Medienbericht zufolge persönliche Daten aller Bewohner einer Schweizer Gemeinde im Internet aufgetaucht. Die Stadtverwaltung von Rolle am Genfersee bestätigte, die Auswirkungen des Angriffs unterschätzt zu haben. Die Bürgermeisterin Monique Choulat Pugnale hatte zuvor der Zeitung "24 heures" gesagt, der Angriff habe nur E-Mail-Server betroffen, nicht aber sensible Daten.
Das Nachrichtenportal "Watson" hatte bereits in der vergangenen Woche über den Fall berichtet. Die Zeitung "Le Temps" meldete nun unter Berufung auf einen IT-Experten, dass es sich bei der Ende Mai entdeckten Attacke um einen "massiven" Angriff gehandelt habe. Demnach seien alle rund 5400 Einwohner betroffen. Die Daten würden Geburtsdaten, Adressen, Sozialversicherungsnummern und mitunter sogar die Religionszugehörigkeit enthalten. Der Zeitung zufolge sind unter den Dokumenten auch Informationen aus Schulen, darunter Noten von Schülern und Informationen über Corona-Fälle unter Kindern.
6.26 Uhr: Bundesjustizministerin ruft Bürger zum Impfen auf
Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) hat alle Bürger in Deutschland eindringlich zu Corona-Impfungen aufgerufen. "Wir sind bei Corona noch lange nicht über den Berg, das zeigen die stark ansteigenden Infektionen, die ganz überwiegend Ungeimpfte treffen", sagte Lambrecht dem "Handelsblatt". "Deswegen ist jede Bürgerin, jeder Bürger dringend aufgefordert, sich jetzt impfen zu lassen." Nur so könne man sich vor dem Risiko einer schweren Erkrankung schützen.
6.03 Uhr: RKI: Mehr als 12.600 Corona-Neuinfektionen
In Deutschland sind 12.626 Corona-Neuinfektionen binnen 24 Stunden gemeldet worden. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Donnerstagmorgen mitteilte, starben 21 Menschen im Zusammenhang mit dem Virus. Vor einer Woche waren 8400 neue Fälle und 22 Tote gemeldet worden. Die Gesamtzahl der verzeichneten Corona-Ansteckungen in Deutschland seit Beginn der Pandemie erhöhte sich nach RKI-Angaben auf 3.901.799, die der Todesfälle auf insgesamt 92.082. Deutschland befindet sich nach Einschätzung des RKI am Beginn der vierten Corona-Welle. Auch jüngere Altersgruppen sind diesmal stark betroffen.
6.00 Uhr: Oberster Heeressoldat kritisiert Versagen der afghanischen Armee
Der Inspekteur des Deutschen Heeres, Generalleutnant Alfons Mais, hat Korruption, Vetternwirtschaft und Führungsversagen in der afghanischen Armee für den Vormarsch der militant-islamistischen Taliban in dem Land mitverantwortlich gemacht. "Das ist ja eine Berufsarmee gewesen. Das waren keine Wehrpflichtigen, die sofort die Waffen fallen lassen, weil sie zum Dienst gezwungen worden wären", sagte Mais der "Rhein-Zeitung" (Donnerstag). Man habe wohl überschätzt, inwieweit die Soldaten bereit seien, für einen Staat zu kämpfen, der mit internationaler Unterstützung entstanden sei. "Ich denke, das Scheitern hat auch viel mit Korruption zu tun, mit Vetternwirtschaft und schlechter Behandlung der Soldaten", führte Mais aus. "Und das Führungskorps ist auch nicht immer nach Leistung ausgewählt worden, sondern über einen Schlüssel nach Ethnien." Die Taliban hatten Afghanistan Mitte August in wenigen Tagen und ohne größere Gegenwehr der Streitkräfte erobert.
5.59 Uhr: Erstmals mehr als 1000 Neuinfektionen im Großraum Sydney
Der australische Bundesstaat New South Wales mit der Metropole Sydney hat erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie mehr als 1000 Neuinfektionen binnen eines Tages verzeichnet. Die Behörden meldeten am Donnerstag 1029 neue Fälle innerhalb von 24 Stunden. Trotz eines seit acht Wochen geltenden strikten Lockdowns bekommt die Region an der Ostküste die jüngste Viruswelle bislang nicht in den Griff.
2.43 Uhr: Deutsche Post bereitet sich auf mehr als 60 Prozent Briefwähler vor
Die Deutsche Post bereitet sich für die diesjährige Bundestagswahl auf deutlich mehr Briefwähler als noch bei der Bundestagswahl 2017 vor. "Ob das im hohen 40er-Prozentbereich oder sogar im 50er-Prozentbereich sein wird, werden wir sehen", sagte Tobias Meyer, Vorstand für den Bereich Post und Pakete Deutschland, den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Vorbereitet sind wir auch auf den Fall, dass mehr als 60 Prozent der Wähler Briefwahl nutzen." Der Post-Konzernvorstand rechnet damit, dass das höchste Briefaufkommen kurz vor der Wahl stattfindet. Die Bundestagswahl findet am 26. September statt.STERN PAID Berlin³ Afghanistan 18.32h
1.44 Uhr: Tore meiden – US-Botschaft warnt vor Gefahr am Flughafen von Kabul
Die US-Botschaft in Kabul hat US-Bürgern aus Sicherheitsgründen davon abgeraten, zum Flughafen der afghanischen Hauptstadt zu kommen. Es gebe eine Gefahrenlage an den Toren des Flughafens, warnte die Botschaft. "US-Bürger, die sich derzeit am Abbey Gate, East Gate oder North Gate aufhalten, sollten das Gebiet sofort verlassen", hieß es weiter. Ausnahmen sollten nur im Falle individueller Anweisungen von Vertretern der US-Regierung gemacht werden. Zuvor hatte die deutsche Botschaft vor Schießereien und Terroranschlägen am Flughafen von Kabul gewarnt.
0.58 Uhr: Youtube löscht mehr als eine Million Videos zu Corona seit Pandemiebeginn
Die Videoplattform Youtube hat seit dem Beginn der Pandemie mehr als eine Million Videos mit "gefährlichen Falschinformationen" zum Coronavirus gelöscht. Ausschlaggebend für die Entscheidungen sei der "Konsens der Experten von Gesundheitsorganisationen" wie der Weltgesundheitsorganisation (WHO), erklärte die zum Internetriesen Google gehörende Onlineplattform. In manchen Fällen seien Falschinformationen wegen der Faktenlage aber "weniger eindeutig".
"Unsere Richtlinien konzentrieren sich auf die Entfernung von Videos, die direkt zu erheblichem Schaden in der realen Welt führen können", schrieb der Youtube-Produktverantwortliche Neal Mohan. In den seit Februar 2020 gelöschten Videos seien etwa falsche Heilmittel gegen Covid-19 angepriesen oder die Pandemie als solche in Zweifel gezogen worden.
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