Notebooks für den Unterricht: Laptop für Schüler: Drei Geräte und zwei Preis-Tipps im Vergleich
Auch nach der Corona-Pandemie bleibt der Laptop für Schüler das Lernmittel Nummer eins. Aber welches Gerät eignet sich für Kinder und Jugendliche, um Hausaufgaben zu erledigen und dem Unterricht zu folgen?
Was früher das Buch war, ist heute der Laptop für Schüler. Mit einer Ausnahme: Bücher gibt es für Schüler am Anfang eines Schuljahres umsonst, die technische Ausrüstung wie Laptops oder Tablets ist an deutschen Schulen dagegen Mangelware. Was der Staat nicht zu lösen vermag, bleibt an den Eltern hängen. Allzu viel sollte der Lerncomputer natürlich nicht kosten. Ein zukunftssicheres Gerät ergattern Eltern derzeit zwischen 500 und 650 Euro. Mit Abstrichen bei der Leistung geht es auch noch günstiger.
Laptop für Schüler
1. Lenovo IdeaPad 3 15ALC6
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Display: |
39,6 cm (15,6 Zoll) |
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Auflösung: |
1920 x 1080 Pixel |
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Prozessor: |
AMD Ryzen 5 5500U |
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Arbeitsspeicher: |
8 Gigabyte |
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Speicher: |
512 Gigabyte |
Ein formidabler Computer für die Schule ist der Lenovo IdeaPad 3 15ALC6. Mit unter zwei Kilogramm Gewicht lässt sich der Laptop erträglich transportieren, wenn es mal auf Klassenfahrt geht. Im verbauten AMD Ryzen 5 5500 U arbeiten sechs Rechenkerne. Je mehr Rechenkerne ein Computer hat, desto flüssiger arbeitet er, wenn mehrere Programm gleichzeitig offen sind. Aktuelle Geräte sollten wenigstens mit Vierkern-Prozessoren arbeiten.
Das 15,6 Zoll große Display (39,6 Zentimeter) löst mit Full HD (1920 x 1080 Pixel) auf. Der Arbeitsspeicher ist acht Gigabyte groß. Das reicht für die Schule locker aus. Schön ist dagegen die Kapazität des internen Speichers, also dem Speicher, auf dem Bilder, Videos und Dokumente gespeichert werden. Die verbaute SSD fasst ganze 512 Gigabyte Daten und das ist für die Schule mehr als genug. Per HDMI-Buchse lässt sich der Laptop an einen Monitor anschließen.
2. Asus F515JA-EJ721T
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Display: |
39,6 cm (15,6 Zoll) |
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Auflösung: |
1920 x 1080 Pixel |
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Prozessor: |
Intel Core i3-105G1 |
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Arbeitsspeicher: |
8 Gigabyte |
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Speicher: |
512 Gigabyte |
Mit 15,6 Zoll (39,6 Zentimeter) gleich groß aber günstiger ist der Asus F515JA-EJ721T. Größter Unterschied ist der Prozessor. Denn der kommt nicht von Chiphersteller AMD, sondern von dessen Konkurrent Intel. In dem Laptop arbeitet der Intel Core i53-1005G1. Er verfügt leider nur über zwei Rechenkerne, eignet sich aber trotzdem für Schule oder Uni.
Ein nennenswerter Leistungsunterschied zum AMD Ryzen 5 5500U besteht allerdings schon. Der AMD-Prozessor ist deutlich potenter. Was Displayauflösung, Speicherplatz, Verbindungsmöglichkeiten angeht, nehmen sich die beiden ersten Laptops fast nichts.
Asus Business P1
ASUS Business P1 (P1411CDA-EB324R
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Display: |
35,6 cm (14 Zoll) |
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Auflösung: |
1920 x 1080 Pixel |
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Prozessor: |
AMD Ryzen 5 3500U |
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Arbeitsspeicher: |
8 Gigabyte |
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Speicher: |
512 Gigabyte |
Der Business-Laptop von Asus bringt alles mit, was Schüler glücklich macht. Auf einer Bildschirmdiagonalen von 14 Zoll (35,6 Zentimeter) können Schüler mit mehreren Programmen gleichzeitig arbeiten. Möglich macht das der Ryzen-5-3500-U-Prozessor von AMD in Verbund mit den verbauten acht Gigabyte Arbeitsspeicher. Von denen sind vier Gigabyte übrigens wieder fest verlötet. Solange Sie den Laptop aber nicht aufschrauben wollen, um den Arbeitsspeicher aufzurüsten, darf Ihnen das egal sein.3.
Der interne Speicher ist 512 Gigabyte groß und reicht damit für eine Schullaufbahn aus. Webcam, Lautsprecher und Mikrofon sind – wie bei allen anderen Laptops – vorhanden. Das Display löst in Full HD auf. Einen signifikanten Unterschied zu beiden vorangegangenen Modellen gibt es aber: Der Asus-Laptop bietet eine USB-C-Buchse. Ob die den Aufpreis von 100 Euro rechtfertigt, kommt darauf an, ob Sie die Schnittstelle auch wirklich nutzen. Falls nicht, greifen Sie zum Acer Aspire 3 (A314-22-R330) oder HP 250 G7 (15S43ES).
Zwei Preistipps unter 500 Euro
Gerade große Familien kennen den Zank unter Geschwistern, wer wann an den Laptop darf. Allen Kinder gerecht zu werden, ist kaum möglich – der Versuch aber ist ehrbar und teuer. Alle vorgestellten Laptops bieten Vierkern-Prozessoren, acht Gigabyte Arbeitsspeicher und wenigstens 512 Gigabyte internen Speicher. Mit kleinen Abstrichen geht es aber auch günstiger. Und die wollen Sie am ehesten beim internen Speicher in Kauf nehmen. Das liegt am Inneren des Laptops: Der Prozessor ist immer fest verlötet. Tauschen oder später aufrüsten kann man ihn nicht. Je leistungsfähiger der Prozessor ist, desto länger Freude haben sie am Laptop.
Vor wenigen Jahren konnten Verbraucher noch relativ einfach den Arbeitsspeicher aufrüsten und entschieden sich deshalb für kleine Speichervarianten, die sie nach einigen Jahren aufrüsteten. Hier bieten sich zwar noch immer Sparpotenziale, aber immer mehr Hersteller verlöten den Arbeitsspeicher inzwischen ebenfalls fest. Bleibt der interne SSD-Speicher. Auch den aufzurüsten wird immer schwieriger. Aber dafür können Sie Ihre Daten relativ einfach auf externen Festplatten verwalten. Und deshalb bietet es sich an, einen Laptop mit vielleicht nur 128 oder 64 Gigabyte Speicherplatz zu kaufen – bei gleich mehreren Geräten sparen Sie mehrere Hundert Euro.
1. Preistipp: Dell Latitude 3190-K42MW
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Display: |
29,5 cm (11,5 Zoll) |
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Auflösung: |
1366 x 768 Pixel |
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Prozessor: |
Intel Celeron N4120 |
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Arbeitsspeicher: |
4 Gigabyte |
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Speicher: |
64 Gigabyte |
Klein und leicht: Der Dell Latitude 3190-K42MW wiegt nur 1270 Gramm. Leider bietet er nur ein 11,5 Zoll Display (29,5 Zentimeter) und leider sind seine vier Gigabyte Arbeitsspeicher fest verbaut. Aufrüsten ist in dem Bereich nicht möglich. Und auch der Datenspeicher ist mit 64 Gigabyte äußerst spärlich bemessen. Ein Schüler muss den Rechner wirklich sauber halten, wenn er ein paar Jahre funktionstüchtig bleiben soll. Aber dafür bietet der verbaute Intel-Celeron-N4210-Prozessor vier Kerne. Richtig stark ist die Akkulaufzeit von bis zu 14 Stunden. Und auch der Preis stimmt mit circa 390 Euro.
2. Preistipp: Acer Campus Extensa 15 (EX215-31-P5EQ)
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Display: |
39,6 cm (15,6 Zoll) |
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Auflösung: |
1920 x 1080 Pixel |
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Prozessor: |
Intel Pentium N5030 |
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Arbeitsspeicher: |
4 Gigabyte |
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Speicher: |
128 Gigabyte |
Der Acer Campus Extensa 15 (EX215-31-P5EQ) ist das etwas ausgereiftere Gerät und bietet immerhin acht Gigabyte Arbeitsspeicher. Als Prozessor verbaut Acer den Intel Pentium N 5030 mit vier Kernen. Mit 15,6 Zoll (39,6 Zentimeter) ist das Display groß genug, um daran einen Schul- oder Unitag zu überstehen. Der interne Speicher ist mit 128 Gigabyte spärlich bemessen. Trotzdem gilt: Wenn der Laptop für unter 500 Euro zu haben ist, machen Schulkinder oder Studenten mit ihm nichts verkehrt.
Laptop für Schüler: Darauf kommt es an
Zum Glück braucht es für den Schülerlaptop nicht das Spitzenklasse-Modell. Programme wie Outlook, Zoom, Teams oder Excel benötigen nicht so viel Leistung wie etwa Spiele. Allerdings kommt es häufig vor, dass Schüler die Programme gleichzeitig benutzen und vielleicht noch den Browser geöffnet haben. Und damit stoßen vier Gigabyte Arbeitsspeicher und ein Zweikern-Prozessor schnell an ihre Grenzen. Acht Gigabyte Arbeitsspeicher und vier Kerne sind deshalb willkommen.
Eine leistungsstarke dedizierte Grafikkarte braucht es dagegen im Laptop für Schüler nicht. Die in Prozessoren integrierten Grafikeinheiten der Hersteller AMD und Intel reichen aus. Als Faustregel gilt hier, dass die integrierten Grafikkarten der aktuellen AMD-Prozessoren etwas leistungsstärker sind als die von Intel. Ansonsten gilt für Schüler: je leichter, desto besser. Außerdem sollte das Display nicht zu klein sein und darf so scharf auflösen, wie es das Budget hergibt – Gleiches gilt natürlich für die vordere Webcam. Ein großer Akku schadet Schülern ebenso wenig wie vernünftige Lautsprecher.
Lieber Windows als Chrome OS & Co.
Beim Betriebssystem sollten Käufer auf Windows 10 setzen. Klar, mit Chrome OS, MacOS und Linux gibt es mehr als genug veritable Alternativen. Und ja, dank des günstigen Preises stellen Chromebooks theoretisch eine tolle Alternative zu Windows-Laptops dar. Aber das Betriebssystem von Microsoft ist am weitesten verbreitet und wer Fehlerquellen vermeiden will, greift zu Windows.
Und ja, Sie wollen selbst dann zu Windows greifen, wenn der Online-Unterricht hauptsächlich über Browser-Anwendungen stattfindet und damit betriebssystemübergreifend abgerufen werden kann. Denn falls für die eine oder andere Aufgabe ein Windows-Programm zwingend erforderlich ist, soll sich das Kind nicht mit Alternativprogrammen rumschlagen, sondern dem Unterricht folgen.
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