Lateinamerika: Über 100 Tote bei Kämpfen in ecuadorianischem Gefängnis
Bei Bandenkämpfen in einer Haftanstalt nahe der Wirtschaftsmetropole Guayaquil in Ecuador sterben mindestens 100 Menschen. Präsident Guillermo Lasso verhängt den Ausnahmezustand.
Die Zahl der Todesopfer bei gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen verfeindeten Banden in einem Gefängnis in Ecuador ist auf über 100 gestiegen.
Weitere 52 Gefangene und zwei Polizisten seien bei den Kämpfen in der Haftanstalt Guayas N1 in der Nähe der Wirtschaftsmetropole Guayaquil im Westen des Landes verletzt worden, teilte die Staatsanwaltschaft des südamerikanischen Landes am Mittwoch mit. Zuvor war von mindestens 30 Toten die Rede gewesen. Präsident Guillermo Lasso verhängte den Ausnahmezustand über den Strafvollzug.
Bei den Bandenkämpfen kamen demnach auch Schusswaffen und Sprengsätze zum Einsatz. Spezialeinsatzkräfte der Polizei brachten die Haftanstalt danach wieder unter ihre Kontrolle. Rund 400 Beamte seien am Einsatz beteiligt gewesen, sagte Polizeichef Fausto Buenaño Buenaño. Die Polizisten seien beschossen worden. Bei dem Einsatz wurden demnach Schusswaffen, Messer, Munition und Drogen sichergestellt.
In Ecuador kam es in den vergangenen Monaten immer wieder zu gewalttätigen Auseinandersetzungen in Gefängnissen. Im Juli kamen bei Krawallen in Haftanstalten in Cotopaxi und Guayaquil insgesamt 21 Menschen ums Leben. Im Februar waren bei heftigen Zusammenstößen zwischen rivalisierenden Banden in mehreren Gefängnissen 79 Menschen getötet worden.
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