Bayreuth-Experte Brüggemann: Festspiele denken an Zukunft

Die Bayreuther Festspiele haben nach Ansicht des Musikexperten Axel Brüggemann einen guten Weg eingeschlagen. «Ich kenne keine anderen Festspiele, die so viele Akzente ins Heute setzen», sagte er im Interview der Deutschen Presse-Agentur. «Ich finde, da denkt ein Opernhaus sehr in die Zukunft, geht Risiko ein und versucht, eine alte Kultur im Jetzt zu verankern.»

Die Bayreuther Festspiele haben nach Ansicht des Musikexperten Axel Brüggemann einen guten Weg eingeschlagen. «Ich kenne keine anderen Festspiele, die so viele Akzente ins Heute setzen», sagte er im Interview der Deutschen Presse-Agentur. «Ich finde, da denkt ein Opernhaus sehr in die Zukunft, geht Risiko ein und versucht, eine alte Kultur im Jetzt zu verankern.»

Brüggemann ist Regisseur des Dokumentarfilms «Wagner, Bayreuth und der Rest der Welt», der in der kommenden Woche im Kino startet. Er war Musikredakteur bei der «Welt am Sonntag» und Chefredakteur des Klassik-Magazins «Crescendo». Für den Bezahlsender Sky hat er das Format «Bayreuth - Die Show» entwickelt. Dafür wurde er mit dem Bayerischen Fernsehpreis ausgezeichnet und für den Grimme Preis nominiert.

«Ich habe die letzten zehn Jahre der Bayreuther Festspiele sehr genau verfolgt, die Anstrengungen, Wagner zugänglich zu machen, durch Freiluft-Aufführungen auf dem Festplatz, durch Kino-Übertragungen, ein besonders Fernseh-Pausenprogramm oder durch die Kinderoper», sagte Brüggemann. «Angebote, die früher undenkbar gewesen wären und heute sehr erfolgreich sind. Ich finde, dass besonders Katharina Wagner ein sehr gutes Händchen beweist, Oper ins Jetzt zu stellen.»



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