Komponist Siegel: Musical «Zeppelin» war «ein schweres Ding»

Für Komponist Ralph Siegel (76) war der Weg zur bevorstehenden Premiere seines Musicals «Zeppelin» am Samstag (16. Oktober) nicht leicht. «Es war ein schweres Ding», sagte Siegel der Deutschen Presse-Agentur. Produzenten seien abgesprungen, ein Theater sei pleitegegangen, dann habe die Corona-Pandemie die Premiere im Festspielhaus Füssen zweimal verhindert. «Da habe ich gesagt, jetzt mach' ich's allein. Das muss gehen, das ist so gut», sagte Siegel. «Also bin ich zur Bank gegangen und habe mir einen Kredit geholt.»

Für Komponist Ralph Siegel (76) war der Weg zur bevorstehenden Premiere seines Musicals «Zeppelin» am Samstag (16. Oktober) nicht leicht. «Es war ein schweres Ding», sagte Siegel der Deutschen Presse-Agentur. Produzenten seien abgesprungen, ein Theater sei pleitegegangen, dann habe die Corona-Pandemie die Premiere im Festspielhaus Füssen zweimal verhindert. «Da habe ich gesagt, jetzt mach' ich's allein. Das muss gehen, das ist so gut», sagte Siegel. «Also bin ich zur Bank gegangen und habe mir einen Kredit geholt.»

Das Musical sei ein Lebenstraum, betonte Siegel. Dafür sei er nun in finanzielle Vorleistung gegangen. «Ich muss wahrscheinlich mindestens 85 werden, um mindestens einen Euro von dem Geld wiederzusehen», sagte der Münchner, der vor allem durch Hits wie «Griechischer Wein» und «Ein bisschen Frieden» berühmt wurde. Er wolle mit dem mehr als drei Stunden langen Werk auch etwas beweisen: «Ich möchte zeigen, dass ich ein paar Dinge kann, die die Leute nicht von mir erwarten.»



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