Deutscher Bundestag: Bas will neue Anlaufstelle gegen sexuelle Belästigung

Mitarbeiterinnen im Deutschen Bundestag klagen über sexistische Sprüche von männlichen Kollegen. Dagegn will jetzt die neue Bundestagspräsidentin vorgehen.

Die neue Bundestagspräsidentin Bärbel Bas will verstärkt gegen sexuelle Belästigung vorgehen.

«Bei der Bundestagsverwaltung gibt es zwar keine Anzeigen über sexuelle Belästigung, aber es gibt Fälle, in denen Frauen - auch Abgeordnete - von Belästigung und sexistischen Sprüchen durch männliche Kollegen berichten», sagte die SPD-Politikerin dem Berliner «Tagesspiegel».

Bas will dabei ein strukturelles Problem im Bundestag angehen: Bereits jetzt gebe es für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Bundestagsverwaltung und Fraktionen Beratungsstellen, an die sie sich wenden könnten. «Aber die vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abgeordneten haben keine Anlaufstelle. Das will ich ändern.»

Im Sommer hatten Belästigungsvorwürfe der bayerischen SPD-Bundestagsabgeordneten Bela Bach gegen männliche Parlamentskollegen für Aufsehen gesorgt. Die Sozialdemokraten hatten daraufhin eine Anlaufstelle für solche Fälle eingerichtet. Die Fraktion benannte eine Ansprechpartnerin, an die sich Betroffene vertraulich wenden können.



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