Hamburger Bestatter-Genossenschaft sucht Sargträgerinnen

Die Arbeit von Sargträgern ist in Hamburg noch eine Männerdomäne. Unter den 28 Mitarbeitern der Hamburger Genossenschaft für Trägergestellung im Bestattungsgewerbe (GTB) ist nur eine Frau, wie Vorstand Frank Kuhlmann der Deutschen Presse-Agentur sagte. Die Genossenschaft bräuchte eigentlich 35 bis 38 Sargträger und -trägerinnen und würde sich über mehr Bewerbungen von Frauen freuen. «Meine Vision ist, dass wir es schaffen, einen kompletten Frauenzug aufzustellen», sagte Kuhlmann.

Die Arbeit von Sargträgern ist in Hamburg noch eine Männerdomäne. Unter den 28 Mitarbeitern der Hamburger Genossenschaft für Trägergestellung im Bestattungsgewerbe (GTB) ist nur eine Frau, wie Vorstand Frank Kuhlmann der Deutschen Presse-Agentur sagte. Die Genossenschaft bräuchte eigentlich 35 bis 38 Sargträger und -trägerinnen und würde sich über mehr Bewerbungen von Frauen freuen. «Meine Vision ist, dass wir es schaffen, einen kompletten Frauenzug aufzustellen», sagte Kuhlmann.

Er könnte sich vorstellen, auch die traditionelle Tracht zu verändern und Hosenanzüge oder Röcke einzuführen. Bislang erinnert die Berufskleidung der Hamburger Sargträger an die Zeit um 1800: schwarzer Talar, auch Lutherrock genannt, Dreispitzhut, weißer Kragen und weiße Handschuhe, Kniestrümpfe und Schuhe mit Schnallen. Zur Tracht erster Klasse gehört auch ein Degen, der auf die Herkunft der Sargträger als Staatsdiener hinweist. Einfachere Varianten sind ganz in Schwarz mit Zylinder.



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